Gustav Stresemann

Gustav Stresemann (1878 – 1929) war ein deutscher Politiker und Friedensnobelpreisträger.

 

Zu seinen Verdiensten gehören die Normalisierung der außenpolitischen Beziehungen Deutschlands, insbesondere zu Frankreich nach dem Ersten Weltkrieg und die Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund 1926. Innenpolitisch gelang Stresemann stets die Abwehr von Links- und Rechtsextremisten. Für die Weimarer Republik war er wohl der bedeutendste außen- und innenpolitische Staatsmann.

Stresemann lehnte den zu seiner Zeit weit verbreiteten Antisemitismus stets ab und bekannte sich schon als Student zu den liberalen Idealen von 1848. Er trat stets für den Leistungsgedanken ein und wandte sich gegen den sozialdemokratischen Protektionismus.

 

 

Am Anfang seiner politischen Karriere hegte Stresemann Sympathien für das Gedankengut Friedrich 

Naumanns (dem Namensgeber der FDP-nahen Stiftung). 1907 zog er als jüngster Abgeordneter für die Nationalliberale Partei in den Deutschen Reichstag ein. 1917 wurde er Partei- und Fraktionsvorsitzender. Die Nationalliberale Partei setzte sich für die Schaffung eines parlamentarischen und konstitutionellen Rechtsstaats und die nationale Einigung im Sinne Bismarcks ein. Als sich mit der Novemberrevolution 1918 das Deutsche Reich von einer konstitutionellen Monarchie in eine parlamentarische Republik wandelte, wurde Stresemann Vorsitzender der neu gegründeten Deutschen Volkspartei (DVP). Im Krisenjahr 1923 war Stresemann Reichskanzler und Reichsminister des Auswärtigen. In den darauf folgenden Regierungen blieb er bis zu seinem Tod Außenminister.

 
 

VERANSTALTUNGEN

 

EUROPÄISCHER KONGRESS „FAMILIE—EUROPA—ZUKUNFT“
Es sprechen führende Vertreter und Parteivorsitzende befreundeter Parteien aus Ost– und Westeuropa.


Wann:  20./21. Oktober 2018
Wo:      Schloss Krieblowitz, bei Breslau (Polen)


Europa ist mehr als die Europäische Union, ja oft ist sie genau das Gegenteil von ihr. Ein Europa souveräner Vater-länder, in friedlicher Vielfalt, gemeinsamen Werten und Traditionen verbunden, sind das demokratische Lebens-modell der Zukunft. Die Familie mit ihren Bindungen, die Besinnung auf ihren Schutz, der Verwirklichung einer sinnstiftenden Identität ist heute notwendiger denn je. Dieser geschichtlich so reiche Kontinent beinhaltet die Le-bensklugheit vieler Jahrhunderte, an Aufklärung genauso wie an spiritueller Prägung. Wir gehen auf Spurensuche und wagen gemeinsam einen Ausblick auf die Zukunft. Sie erwartet ein Wochenende voller interessanter Vorträge und Begegnungen. Erfinden wir Europa neu indem wir uns wiederfinden!

 

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Dr. Götz Frömming, MdB, Bildungspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und Mitglied der Gustav-Stresemann-Stiftung


freut sich,


Sie am Donnerstag, dem 5. Juli 2018 um 19.00 Uhr
im Haus des Deutschen Bundestages auf der Luisenstraße 32 – 34,
10117 Berlin, Raum 1001
zum

literarisch-politischen Abend mit Matthias Mattusek
begrüßen zu dürfen.


Herr Mattusek wird sein gerade erschienenes Buch vorstellen:
„White Rabbit oder der Abschied vom gesunden Menschenverstand“


danach Podiumsdiskussion
Moderation: Götz Frömming


Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die Gustav-Stresemann-Stiftung zum geselligen Ausklang in einem nahe gelegenen Lokal ein.


Anmeldung: Wir bitten Sie, sich bis zum Mittwoch, dem 4. Juli 2018 unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. anzumelden. Bitte teilen Sie uns für die Einlasskontrolle des Bundestages Ihr Geburtsdatum mit. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Sie erhalten eine persönliche Bestätigung per E-mail, die gleichzeitig Ihre Eintrittskarte ist.